Warum dieser Ort existiert

Mein Name ist Sebastian Stemmer. Ich bin seit vielen Jahren als IT-Freelancer unterwegs – erfolgreich genug, dass es mich beruflich längst woanders hätte hinverschlagen können. Aber ich bin Recklinghausen treu geblieben.
Und genau das macht es manchmal trist anzusehen: wie viele Leerstände es gibt und wie wenig sich scheinbar bewegt. Ich möchte etwas dagegen tun. Nicht mit großen Reden, sondern mit einem konkreten Schritt.
Ein Ort, kein Geschäftsmodell
Ich bin ehrlich: Ich bin nicht der große Netzwerker. Aber ich kann einen Ort schaffen.SOLO.RE ist ein Invest – in die Räumlichkeiten, in die Ausstattung, in eine Idee. Der Return on Invest? Wenn überhaupt, dann irgendwann viel später.
Die Mitgliedschaften decken maximal die laufenden Kosten, nicht mehr. Es geht nicht darum, Gewinn zu machen. Es geht darum, etwas zu schaffen, das es in Recklinghausen noch nicht gibt.
Was ich mir vorstelle
Erstens: Community. Ein Ort für digitale Solopreneure aus Recklinghausen und Umgebung. Menschen, die bereits erfolgreich sind, aber Austausch, Inspiration und Verbindung suchen. Nicht durch aufgesetztes Networking, sondern durch organische Begegnungen.
Zweitens: Professionelles Setup. Für die, die es brauchen: Eine repräsentative Geschäftsadresse. Ein gehobenes Ambiente, das zeigt, dass man es ernst meint. Ein Ort, an dem man Kunden empfangen kann, ohne sich zu verstecken.
Drittens: Lokale Verwurzelung. Ein Ort für Menschen, die eine Verbindung zu Recklinghausen haben. Die hier verwurzelt sind oder die Stadt zu schätzen gelernt haben. Die bereit sind, gemeinsam etwas zu bewegen – nicht nur für sich selbst, sondern auch für RE.
Die größere Idee
In Wien trafen sich Anfang des 20. Jahrhunderts Denker in Kaffeehäusern. In Paris entstanden in Salons Ideen, die die Welt veränderten. Diese Orte hatten eines gemeinsam: Menschen kamen zusammen, inspirierten sich gegenseitig – und prägten damit nicht nur sich selbst, sondern auch die Städte, in denen sie wirkten.
Ich will nicht vermessen sein. Aber ich glaube: Wenn sich die richtigen Leute am richtigen Ort treffen, entsteht etwas. Etwas, das Recklinghausen ein Stück digitaler, moderner, lebendiger macht.
Was das konkret bedeuten könnte
Als Gemeinschaft von Solopreneuren können wir mehr tun, als nur unsere eigenen Businesses zu führen. Wir können Dinge initiieren und umsetzen – nicht als Pflicht, sondern als Möglichkeit:
- →Webseiten für lokale Händler: Mit KI-Tools lassen sich heute professionelle Webseiten in wenigen Stunden erstellen. Wir könnten Händlern aus der Innenstadt kostenlos eine moderne Online-Präsenz geben.
- →Digitale Sprechstunde: Regelmäßige, offene Termine für lokale Unternehmer, die Fragen zu Digitalisierung haben. Keine Beratung gegen Geld, sondern ehrliche Einschätzungen unter Nachbarn.
- →Pilotprojekte mit der Stadt: Kontakt zur Verwaltung aufnehmen. Initiativen anstoßen. Kleine digitale Lösungen für lokale Herausforderungen entwickeln.
- →Nachwuchs fördern: Schülern und Studenten aus RE zeigen, dass man auch hier moderne, digitale Berufe ausüben kann.
- →Sichtbarkeit schaffen: Über das, was hier entsteht, berichten. Um zu zeigen: In Recklinghausen passiert etwas.
Das sind erste Gedanken – keine fertigen Pläne. Was daraus wird, entscheiden die Menschen, die Teil von SOLO.RE werden.
Die Einladung
Wenn du Solopreneur bist, Recklinghausen am Herzen liegt und du Lust hast, Teil von etwas Neuem zu sein – dann bewirb dich als Founding Member.
Ich suche 10 Menschen für den Start. Menschen, die nicht nur eine Adresse oder einen Arbeitsplatz suchen, sondern die mitgestalten wollen.